Manuelle Therapie nach dem biokybernetischen Konzept

Diese Art der manuellen Therapie beschäftigt sich mit dem WARUM von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Ziel ist es, die Ursache für ein bestehendes Problem zu finden und dieses erfolgreich zu therapieren. Denn ALLES ist mit ALLEM im Körper verbunden.
Worauf es ankommt, ist eine systematische, strukturierte, aber offene Befunderhebung.
INFORMATIONEN sind demnach von größter Wichtigkeit, um die Ursache, und nicht das Symptom zu behandeln.
Diese Behandlungsweise darf nur von Therapeuten durchgeführt werden, die eine abgeschlossene Zusatzqualifikation “Manuelle Therapie” vorweisen können.

Physiotherapie

Die Physiotherapie beschäftigt sich nicht nur mit Verletzungen an sich, sondern weitergreifend mit den Ursachen, die zu Bewegungseinschränkungen führen. Sie unterstützt und fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers und dient zur Vorbeugung von Verschleißerscheinungen.
Gefährdete Strukturen wie zum Beispiel Knochen und Gelenke werden durch gezielte physiotherapeutische Übungen entlastet, indem man die (Fehl-) Belastung beispielsweise durch Haltungs- und Bewegungsschulung minimiert und andererseits stärker durch andere Strukturen (z.B. Muskeln) abfangen lässt.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine verordnungsfähige Therapieform der physikalischen Therapie. Sie dient der Aktivierung des Lymphgefäßsystems, um etwaige Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) aus dem Zwischenzellraum abzutransportieren.
Vor allem nach operativen Eingriffen ist diese Behandlung sehr wichtig. Hier kommen verschiedene manuelle Techniken wie Schiebegriff oder “Pumpen und Weiterschieben” zur Anwendung.
Ganz wichtig ist der sanfte Druck ins Gewebe, eine Mehrdurchblutung darf hier nicht stattfinden!
Die Lymphdrainage wird unterteilt in eine Teilbehandlung (MLD 30), eine Großbehandlung (MLD 45) und eine Ganzbehandlung (MLD 60).
Die Kompression nach der Drainage, welche ebenfalls durch den Arzt verordnet wird, wird auch in unserer Praxis durchgeführt.

KG ZNS Bobath

Krankengymnastische Behandlungsverfahren (nach Bobath, Vojta, PNF) unter Ausnutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems.
Die krankengymnastische Behandlung auch auf neuro-physiologischer Grundlage behandelt meist Patienten mit Störungen im zentralen Nervensystem (Gehirn oder Rückenmark) oder -viel seltener - mit globalen Störungen des peripheren Nervensystems (alle anderen Nerven). Sie ist eine Spezialform der Krankengymnastik und erfordert eine spezielle Zusatzqualifikation der Therapeuten/innen. Es gibt einige verschiedene Möglichkeiten der Einflussnahme durch den/die Therapeuten/in. Allen gemeinsam ist jedoch, dass versucht wird, mit bestimmten Reizen und/oder Bewegungen eine Verbesserung oder den Erhalt von bestimmten Bewegungsmustern zu erzielen. Oft kann mit diesen Techniken keine vollständige Heilung erzielt werden, jedoch ist jede Verbesserung der Bewegungsabläufe sowie bestimmter, statischer Ausgangsstellungen (z.B.: das Sitzen an sich) eine erhebliche Erleichterung im Alltag bzw. bei der eventuell nötigen Pflege.

KGG Gerätegestützte Krankengymnastik

Die Gerätegestützte Krankengymnastik dient der Behandlung spezieller Krankheitsbilder, wie z.B. Muskelinsuffizienzen, Muskeldysbalancen oder motorischen Paresen.
Auch zur Rehabilitation post operativ kann Krankengymnastik durch den Arzt verordnet werden.
In einer parallelen Einzelbehandlung mit max. 3 Teilnehmern wird unter fachspezifischer und qualifizierter Anleitung eines Therapeuten eine Trainingssequenz von bis zu 60 Minuten an medizinischen Trainingsgeräten absolviert.

Klassische Massage

Bei der klassischen Massage werden verschiedene manuelle Techniken angewandt, die unterschiedliche Wirkungen auf Haut, Unterhaut und Muskulatur durch unterschiedlich starke Reize haben.
Schiebende Bewegungen mit geringem Druck fördern den Lymphrückfluß (siehe Lymphdrainage). Kneten dehnt und entspannt Muskelfasern. Hin-und Herreiben fördert die Durchblutung. Klopfen steigert, neben der Durchblutung, die Muskelspannung. Vibrationstechnik lindert Schmerzen und entspannt.

Elektrotherapie / Ultraschall

Anhand von elektrischen Geräten werden Beschwerdebilder des Bewegungsapparates, des Nervensystems und Funktionsstörungen innerer Organe behandelt. Die Anwendung dient der Schmerzlinderung, der Stimulation von z.B. Muskulatur, und der Aktivierung des Stoffwechsels am Ort der Applikation.

Schlingentischtherapie

Bei der Schlingentischtherapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler aktiver Bewegungen, oder Bewegungen durch den Therapeuten, durch die Aufhebung der Schwerkraft.
Es werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes wird eine Bewegung erleichtert oder erschwert, wird das Bewegungsausmaß vergrößert oder verkleinert, eine Zugkraft in eine gewünschte Richtung gelenkt.

Naturmoorpackungen

Einmal-Naturmoorpackungen werden unter Verwendung eines Wärmeträgers bei ansteigender Behandlungstemperatur angelegt.
Naturmoor hat eine anregende und entzündungshemmende Wirkung.

Wärme-/Kältetherapie

Wärmetherapie
Durch Wärmezufuhr wird lokal oder systemisch thermische Energie dem Organismus zugeführt, die den Stoffwechsel, die Durchblutung und die Organfunktionen beeinflusst. Eine lokale Wärmeanwendung kann mit verschiedenen Physiotherapiemitteln durchgeführt werden, wie z.B. Rotlicht, Tiefenwärme oder aber auch mit dem guten, alten Körnerkissen.

Kältetherapie
Behandlung mit lokaler Applikation intensiver Kälte, mit dem Ziel der Schmerzlinderung, Hemmung einer Entzündung oder einer Muskeltonusregulation. Zur Anwendung kommen hier Kühlkompressen, Eislollies oder auch tiefgekühlte Naturmoorpackungen.

Zusatzleistungen

Personal Fitness Training / Functional Sports

Sie möchten optimal betreut werden, um Ihre Ziele zu erreichen?
Dann ist das Personal Fitness Training genau das richtige für Sie.
Nach eingehender gesundheitlicher Anamnese wird ein individueller, nur für Sie zugeschnittener Trainingsplan entwickelt, um Ihre Ziele zu erreichen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Leistungssportler sind und sich auf ein bevorstehendes Event vorbereiten möchten, oder ob Sie noch nie eine sportliche Aktivität ausgeübt haben.
Gemeinsam werden wir eine Lösung finden.

Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie behandelt die inneren Organe. Jedes Organ besitzt eine eigene innerliche und räumliche Beweglichkeit, bedingt durch seine embryologische Entwicklung. Diese Eigenbeweglichkeit ist notwendig um einen funktionierenden Organismus zu gewährleisten. Jedes Organ ist sensibel und reagiert auf Situationen im alltäglichen Bereich ganz unterschiedlich. Zum Beispiel ändert sich die Durchblutung der Organe von einem Moment zum anderen je nach Beanspruchung, sei es durch bestimmte Gefühlslagen oder verdauungsbedingte Situationen – im Normlalfall reagiert der Körper auf die jeweiligen Situationen angepasst um gesund zu bleiben. Bestehen aber anhaltende Stresssituationen, verliert das System seine Kompensationsmöglichkeiten, Reflexmechanismen (über das Blut und Nervensystem) werden erschöpft – es verliert seine adäquate Versorgung und seine räumliche Stabilität. Der Körper muss viel Energie aufwenden, um einen funktionierenden Organismuns aufrecht zu erhalten. Die ist jedoch zeitlich nur bedingt möglich. Die Mehrzahl der Patienten, die sich in unseren Praxen vorstellen, leiden primär an Beschwerden, die sich im Bereich des Bewegungsapparates äußern. Bei vielen dieser Beschwerden existieren jedoch pathogene Ko-Faktoren, die auf Funktionsstörungen innerer Organe zurückgeführt werden können.
In der Viszeralen Osteopathie wird nun durch eine gezielte Anamnese und Diagnostik, Organdysfunktionen im Hinblick auf die peripher angegebenen Schmerzen im Bewegungsapparat bewertet. Oft müssen erst die Organe wieder “mobilisiert” werden um ein Gelenk behandeln zu können.

Cranio Sacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie ist eine körperorientierte, manuelle Behandlungsform, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigt.
Diese Flüssigkeit nährt, bewegt und schützt unser Nervensystem – vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum). Da der Craniosacrale Rhythmus sich über das Bindegewebe im ganzen Körper ausbreitet, ist er überall tastbar.
Craniosacral-Praktizierende erspüren die Qualität der rhythmischen Bewegungen und können sie unterstützen und harmonisieren. Daraufhin lösen sich Verspannungen, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen; das Immunsystem erfährt eine Stärkung und die Vitalfunktionen stabilisieren sich.
Craniosacral-Praktizierende arbeiten ganzheitlich und mit größter Sorgfalt – auf körperlicher, emotionaler und psychischer Ebene. Sie orientieren sich an der uns innewohnenden Gesundheit und an den Selbstheilungskräften, die wir mitbringen. Eine respektvolle sprachliche Begleitung der manuellen Behandlung unterstützt die Selbstwahrnehmung und kann auch emotionalen Prozessen Raum und zugleich Halt bieten.

Chirotherapie

Die Chirotherapie ist das typische Schaffensfeld des Heilpraktikers. Die sanfte Chirotherapie befasst sich mit Funktionsstörungen einzelner Gelenke des Organismus. Diese Funktionsstörung kann man “mobilisierend” oder “manipulativ” behandeln. Bei der mobilisierenden Behandlung wird mittels immer wiederkehrender Bewegungen versucht, die Beweglichkeit des gestörten Gelenkes wieder herzustellen. Im Gegensatz dazu steht die Manipulation, hier gelten die 3 K´s : kurzer Weg, kleine Kraft, kurze Zeit. Diese Behandlungsform ist nur einem Arzt oder einem Heilpraktiker vorbehalten. Allgemein ist eine Abklärung bestimmter Wirbelsäulenschäden (beispielsweise Metastasen, Tumore) mittels Röntgenaufnahme oder besser CT/MRT vor jeglicher Manipulation der Wirbelsäule unabdingbar! Eine weitere Kontraindikation mittels Manipulation ist die Behandlung von Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen.

Schmerztherapie

Anhand verschiedener Techniken, wie zum Beispiel Akupunktur oder Neuraltherapie wird gezielt auf Ihr Beschwerdebild am Bewegungsapparat eingegangen.
Es spielt keine Rolle, ob Sie ein akutes Schmerzgeschehen, zum Beispiel durch einen Sportunfall erlitten haben, oder ob Ihre Lebensqualität durch einen chronischen Schmerz erheblich beeinträchtigt ist.
Die ursächliche Behandlung steht auch hier für uns im Vordergrund!

Medical Taping

Anhand eines Medical Tapes werden die Muskeln in ihrer Funktion unterstützt, ohne die Bewegung des jeweiligen Körperabschnittes einzuschränken.